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Präambel zum Beschwerdemanagement

Die Grundschule St. Walburga Neuenheerse ist ein Lern-, Lebens- und Erfahrungsort, an dem alle Kinder und ihre Eltern willkommen sind: Jedes Kind wird als Kind Gottes in seiner Einzigartigkeit wahrgenommen und geachtet, gefördert und gefordert werden. Als katholische Bekenntnisschule wollen wir ein Beispiel einer solidarischen Gemeinschaft geben. In Achtsamkeit und in einem respektvollen Miteinander werden wir uns begegnen und gemeinsam, Toleranz, Glauben und Frieden erlernen, erfahren und gestalten.

Kinder müssen folglich die Möglichkeit haben, in Entscheidungen eingebunden zu werden. Nicht nur, weil demokratische Erziehung und Partizipation die Schlagworte der letzten Jahre sind, sondern aus einer Grundhaltung heraus, dass die Meinung der Kinder wichtig ist und die Mitarbeiter der Grundschule St. Walburga folglich ein echtes Interesse an den Kinder und ihrer Bildung haben und nicht nur Fächern.

Die Grundschule St. Walburga wird die Entwicklung und den Lernzuwachs der Kinder vor allem unter dem Aspekt des achtsamen Umgangs mit ihnen betrachten. Es wird folglich auf den ganzen Menschen mit seinem Leib und seiner Seele, seinem Denken und seinem Handeln geblickt Die Schülerinnen und Schüler werden besonders in ihrer Persönlichkeit geschult, indem sie von Beginn an beispielsweise durch das präventive Programm zur Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen „Lubo aus dem All“ (Hillenbrand et al., 2015) teilnehmen. Danach schließen sich weitere Programme an, wie beispielsweise Streitschlichtung und Klassenrat. Dem kann nur Rechnung getragen werden, wenn die Schülerinnen und Schüler auch erlernen, achtsam mit sich und ihren Bedürfnissen umzugehen. Hierbei möchten wir sie durch das Erlernen von Techniken aus dem Bereich der Konfliktwahrnehmung, Streitschlichtung und Achtsamkeitsförderung unterstützen.

Beschwerdemanagement

Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen zunächst eigenständig Konflikte zu klären. Gelingt ihnen dies nicht, stehen ihnen die ausgebildeten Streitschlichter (Pausenbuddys) zur Seite oder es kann im Klassenrat thematisiert werden. Können diese den Konflikt auch nicht klären oder bei massiver Gewaltanwendung schreiten Lehrerinnen und Lehrer bzw. die Erzieherinnen aus der Betreuung ein und diese binden dann ggf. erst die Eltern ein. Dies geschieht frei nach dem Motto: Der Streit wird dort geklärt, wo er entsteht.

Zeichnen sich Meinungsunterschiede zu individuellen Problemen zwischen Eltern und Lehrkräften ab, so gilt auch hier, dass zunächst die betroffene Person direkt kontaktiert wird, sollte es zu keiner Einigung kommen, die Klassenlehrkraft angesprochen und erst im letzten Schritt die Schulleitung angesprochen werden. Kontakt aufgenommen werden kann über die offizielle E-Mailadresse der Lehrkraft (vorname.name@st-walburga-grundschule.de) oder über das Sekretariat, das die Anfrage weiterleitet.

Betrifft ein Thema die gesamten Klassen, sollte zunächst Kontakt mit den Klassenpflegschaftsvorsitz-enden aufgenommen werden. Diese nehmen wiederum dann Kontakt zur betreffenden Fachlehrerin bzw. Fachlehrer und ggf. zur Klassenlehrerin/ zum Klassenlehrer auf. Sollte hier keine Lösung erzielt werden, wird die Schulleiterin zur Klärung einbezogen.

Diese Vorgehensweise haben wir in Schaubildern versucht darzustellen: